Geschichte

Projektstart
Das Projekt gggfon nahm seinen Anfang mit einer Anfrage der Gemeinde Münchenbuchsee an die Juko – Verein für soziale und kulturelle Arbeit. Münchenbuchsee suchte nach Reaktionsmöglichkeiten auf die zunehmenden Probleme von Gewalt und Rechtsradikalismus in der Gemeinde. Die Juko entwickelte daraufhin das Projekt gggfon – Gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus und „fon“ als Abkürzung für Telefon.

Ziel des Projekts war es, eine Meldestelle für die Gemeinde Münchenbuchsee einzurichten, an welche sich Einwohner/innen aber auch Behördenmitglieder, Lehrpersonen oder Jugendarbeitende melden können, um über einen Vorfall zu berichten oder um Informationen zum Thema zu erhalten. Zusätzlich zur Meldestelle soll mit gezielten Aktionen wie z.B einem Vortrag zu Rechtsextremismus oder verlängerten Öffnungszeiten des Jugendtreffs die Problematik angegangen werden.

Das Projekt startete offiziell mit einer Presseorientierung am 17.11.2000

Regionalisierung
Die Erfahrungen mit dem gggfon in Münchenbuchsee waren positiv. Es zeigte sich aber auch, dass Gewalt und Rassismus nicht an Gemeindegrenzen halt macht und deshalb wurde von verschiedenen Seiten eine Regionalisierung des Projekts angeregt. Der Verein Region Bern (VRB) zeigte Interesse am Projekt und übernahm auf den 1. Januar 2002 die Trägerschaft von der Gemeinde Münchenbuchsee. Alle Mitgliedsgemeinden des Vereins Region Bern konnten individuell darüber befinden, ob sie sich am Projekt beteiligen wollen.

Am 1. Februar 2002 startete das regionale gggfon mit 25 Mitgliedsgemeinden aus der Region Bern.

Im 2003 wurde den Gemeinden eine Leistungsvereinbarung für die Jahre 2004-2006 vorgelegt. 24 von 26 Gemeinden des Vereins Region Bern sowie die Gemeinde Schüpfen haben der Vereinbarung zugestimmt und damit dem gggfon das Vertrauen für weitere drei Jahre ausgesprochen.

Teilnahme der Region Burgdorf
Auf das Projekt aufmerksam geworden und mit ähnlichen Problemen konfrontiert, zeigte der Regionalverband Burgdorf Interesse an einer Teilnahme am Projekt gggfon. Auch hier konnten die einzelnen Gemeinden des Verbands individuell darüber befinden, ob sie sich am Projekt beteiligen wollen.

Im Januar 2004 haben der Regionalverband Burgdorf und 15 Gemeinden der Region Burgdorf ihre Teilnahme am Projekt beschlossen.

Neue Trägerschaft
Am 1. Januar 2010 hat die Regionalkonferenz Bern-Mittelland (RKBM) die Trägerschaft für das Projekt gggfon vom VRB Verein Region Bern übernommen. Die RKBM als themenübergreifende Koordinations- und Entscheidplattform der 97 Gemeinden der Region Bern-Mittelland bietet sich aufgrund ihrer Nähe zu den Gemeinden für diese Aufgabe an.

Folgende Gemeinden beteiligen sich aktuell am gggfon