Newsletter 2018


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gggfon –
Gemeinsam gegen Gewalt & Rassismus



Newsletter  Dezember 2018


Wir freuen uns, dass auch in den Jahren 2019–2021 wieder insgesamt 41 Mitgliedsgemeinden das gggfon mittragen. Die Mitgliedszahl der gggfon-Gemeinden ist etwas zurückgegangen, was unter anderem mit Gemeindefusionen zu begründen ist. Wir sind jedoch zurzeit mit 7 Gemeinden im Gespräch für eine Neumitgliedschaft. Wir möchten uns bei den gggfon-Mitgliedsgemeinden für das Engagement und das Vertrauen bedanken.

Von Seiten des Kantons Bern erhielten wir zudem bis heute mündlich eine Zusage für die weitere Unterstützung im Zusammenhang mit dem Angebot des gggfon im Diskriminierungsschutz 2019.

Wenn wir nun gegen Ende Dezember auf das Jahr 2018 zurück blicken, sehen wir eine Zunahme der Kontaktaufnahmen in den Bereichen Rassismus und Gewalt. Dies hat vermutlich damit zu tun, dass die Bekanntheit des gggfon von Jahr zu Jahr steigt. Uns fällt dabei auf, dass in diesem Jahr im Bereich Gewalt sich auch vermehrt Schulen an das gggfon gewandt haben. Wir bieten bei Mobbing und schwierigen Konfliktsituationen (Klassen-) Interventionen an. Das Angebot des gggfon bat / bietet in diesen Fällen gute Handlungsmöglichkeiten. Bei allen eingehenden Meldungen ist es uns wichtig, dass die Betroffenen sich melden können und wir gemeinsam eine Lösung finden können, welche zu einer spürbaren Verbesserung der Situation führt.


Ein kleiner Einblick in das, was uns im kommenden Jahr erwarten wird:
  • wir stehen weiterhin als Meldestelle in den Bereichen Rassismus/rassistische Diskriminierung und Gewalt (mit dem Schwerpunkt des öffentlichen Raums und Konfliktsituationen in Schulen) Betroffenen, Interessierten und Fachpersonen zur Verfügung.
  • Im kommenden Jahr wird sich das gggfon an den Aktionen und der Aktionswoche gegen Rassismus 2019 in der Stadt Bern, in Köniz und Ittigen beteiligen.
  • Weiterhin sind auch Kurse zur Zivilcourage geplant. Die Ausschreibungen dazu werden zeitnah auf unserer Homepage www.gggfon.ch zu finden sein. Möchte eine Person oder Organisation selbst einen solchen Zivilcouragekurs planen (sei dies in einer Schule oder Gemeinde), so stehen wir mit unserem Know-How zur Verfügung.
  • In ihrer Studie «Verbreitung extremistischer Einstellungen und Verhaltensweisen unter Jugendlichen in der Schweiz» zeigen Manzoni, Baier, Haymoz, Isenhardt, Kamenowski und Jacot (2018) interessante Aspekte auf. Das gggfon gab diesbezüglich gegenüber «20 Minuten» ein Interview. Gemeinsam mit dem Institut für die Studie verantwortlichen Institut sind wir daran, inhaltliche Überlegungen sowie Präventionsansätze in der politischen Bildung herauszuarbeiten.
  • Wir beteiligen uns im kommenden Jahr am Projekt Dialog III, einer Austauschplattform zum Thema Racial Profiling, welche in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Bern, dem Swiss African Forum, dem Kompetenzzentrum Integration und der Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie der Stadt Bern veranstaltet werden wird. Der Gemeinderat der Stadt Bern hat das Projekt bewilligt.


Wir möchten erneut darauf hinweisen, dass das Shop-Angebot unserer Homepage um eine Neuauflage der Postkartenserie ergänzt wurde.

Postkarte Zivilcourage


Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Möchten Sie mehr Informationen erhalten oder einen Vorfall melden?
Besuchen Sie unsere Homepage, schreiben Sie uns eine E-Mail
oder rufen Sie uns an.

Fühlen Sie sich aufgrund Ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion diskriminiert? Wir informieren, beraten und suchen mit Ihnen nach Lösungen.
Melden Sie sich bei Nutzungskonflikten, Gewalt oder Littering/Vandalismus auf öffentlichen Plätzen
.

 Wir wünschen Ihnen schöne Fest- und Ferientage und alles Gute fürs kommende Jahr 2019.

Das gggfon-Team
Giorgio Andreoli, Sereina Gisin, Sean Morris

Impressum:

gggfon – Gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus
Postfach 324
3000 Bern 22
031 333 33 40
melde@gggfon.ch
www.gggfon.ch



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