30.03.2004 Berner Rundschau - Zahlen und Fakten zum gggfon

Das gggfon ist montags und mittwochs von 16.30 bis 18.30 Uhr unter 031 333 33 40 erreichbar. Ausserhalb dieser Zeiten kann man auf einen Anrufbeantworter sprechen. Innerhalb 24 Stunden (sonntags 48 Stunden) gibt es eine Antwort. Das gggfon kann auch über E-Mail kontaktiert werden: melde@gggfon.ch.

Das Angebot umfasst Beratung von Kontakt suchenden Personen sowie Unterstützung von Fachpersonen, Behörden, Institutionen und Organisationen, die mit Gewalt und Diskriminierung zu tun haben. Es werden auch Fachstellen vermittelt, Informationen gegeben und Fachtagungen, Workshops oder Referate durchgeführt.
Im Jahr 2003 zählte das gggfon 184 Erstkontakte (2002: 197), etwas mehr als die Hälfte davon kamen über E-Mail zustande. Am meisten wurde das gggfon von Fachpersonen und Behörden kontaktiert (89-mal), an zweiter Stelle stehen Meldungen und Anfragen aus der Bevölkerung (63). Rund ein Drittel der 184 Erstkontakte waren Meldungen von Vorfällen mit diskriminierendem oder rassistischem Inhalt. 43-mal nahm das gggfon mit dem betroffenen Gemeinwesen Kontakt auf.

«Das gggfon will von sich aus keine fixfertigen Handlungsmöglichkeiten anbieten, sondern die Akteure eines Gemeinwesens motivieren, eigene Lösungen zu entwickeln», wird im gggfon-Jahresbericht dazu festgehalten.