Newsletter Juni 2013


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gggfon – Gemeinsam gegen Rassismus

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Newsletter Juni 2013


«
Wir wollen im öffentlichen Raum vor allem chillen.»

«Uns ist es wohl im öffentlichen Raum – wenn es sauber ist.»

«Wir finden es richtig, dass Jugendliche im öffentlichen Raum gewisse Regeln einhalten.»

Aussagen aus der Online-Befragung mit 220 Jugendlichen der Stadt Bern

Nicht nur Erwachsenen, auch Jugendlichen ist es ein Anliegen, dass öffentliche Räume angenehm gestaltet sind. Durch die Anwesenheit von verschiedenen Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen können öffentliche Räume aber schnell zu sozialen Brennpunkten werden.

Mit unserer Arbeit unterstützen wir Gemeinden und andere Institutionen darin, dass öffentliche Plätze, Parks oder andere Aussenräume von der gesamten Bevölkerung befriedigend genutzt werden können.

Gerne informieren wir Sie über unsere aktuelle Arbeit und laufende Projekte. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie unsere Homepage www.gggfon.ch oder kontaktieren Sie uns unter melde@gggfon.ch oder 031 333 33 40.

Freundliche Grüsse
das gggfon-Team
Giorgio Andreoli, Annette Lüthi, Mireille Gugolz, Olivia Kaufmann, Richard Werder
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Interessens-Konflikte im öffentlichen Raum
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Runde Tische

Das gggfon unterstützt Gemeinden bei der Lösung von Interessens-Konflikten im öffentlichen Raum. Ursache für die Konflikte sind oft unterschiedliche Bedürfnisse von Jugendlichen und Erwachsenen, wenn es um die Frage der Nutzung des öffentlichen Raumes geht. Die Methode des Runden Tisches dient dabei als Hauptinstrumentarium für die Konfliktanalyse und bewältigung. Ziel ist jeweils die Teilnahme möglichst aller Betroffenen (z.B. Jugendliche, Anwohner/-innen, Fachpersonen, Gemeindevertretungen) und die Lancierung von konkreten Aktionen und Projekten, die positive Veränderungen bringen und den Konflikt entschärfen. Zur Zeit begleitet das gggfon drei Gemeinden in der Durchführung von Interventions- sowie Präventionsmassnahmen im öffentlichen Raum.

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Kurse
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«Schau hin! Rassismus und Zivilcourage»

Im 4-stündigen Kurs lernen Schülerinnen und Schüler, was Rassismus bedeutet und wie sie Zivilcourage zeigen könnten, wenn sie Rassismus erleben oder beobachten. Anhand von Bildern und Texten sowie durch direktes Ausprobieren reflektieren sie eigene Meinungen und Erfahrungen.

Arbeitsgrundlage bietet die Fotomappe „Schau hin!“, welche den Lehrpersonen nach dem Kurs kostenlos abgegeben wird und sie in ihrer Weiterarbeit unterstütz. Der Kurs wird von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung finanziell unterstützt und kann darum kostengünstig angeboten werden (Fr. 250.- pro Klasse).

Mehr Informationen hier.

Kurs-Buchung unter melde@gggfon.ch oder
031 333 33 40


«Zivilcourage konkret»

Der Kurs richtet sich an Jugendliche und Erwachsene (Eltern, Schulsozialarbeitende, Jugendarbeitende, u.a.), die den Mut finden wollen, Zivilcourage zu zeigen. Dabei geht es darum, Ungerechtigkeiten zu entdecken und den eigenen Möglichkeiten entsprechend angemessen zu reagieren.


Im 4-stündigen Kurs werden aktuelle Hintergrundinformationen zum Thema erörtert und eigene Haltungen und Erfahrungen reflektiert. Auf kreative und spielerische Weise werden individuelle Handlungsmöglichkeiten entwickelt und erprobt.

Mehr Informationen hier.

Kurs-Buchung unter melde@gggfon.ch
oder 031 333 33 40

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Diskriminierungsschutz

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«Diskriminierungsfreie Kommunikation» –
ein Leitfaden für die Verwaltung

Im Auftrag von 6 Städten und Kantonen verfasst das gggfon einen Leitfaden für eine diskriminierungsfreie Kommunikation auf Verwaltungsebene. Im Fokus steht das Thema Migration.

Der Leitfaden kommt im Herbst 2013 heraus und wird in elektronischer wie auch in Papier-Form erhältlich sein.


«Stopp Einlassverweigerung» –
Monitoring in Ausgehlokalen

In Zusammenarbeit mit der Gewerbepolizei und verschiedenen Ausgehlokalen der Stadt Bern führt das gggfon ein Pilotprojekt zum Thema Einlassverweigerung durch.

Ab September 2013 wird das gggfon das Eintrittsgeschehen von verschiedenen Ausgehlokalen beobachten und die Clubs entsprechend beraten.


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Rassismusvorfälle
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Bericht „Rassismusvorfälle
in der Beratungspraxis 2012“

Das gggfon ist Mitglied des Beratungsnetzes für Rassismusopfer. Das Netzwerk unterstützt den professionellen Austausch unter den Beratungsstellen und führt eine systematische Datensammlung und Auswertung von Beratungsfällen zu rassistischer Diskriminierung. Der neue Bericht «Rassismusvorfälle in der Beratungspraxis» erschien im Juni 2013.

Bericht hier downloaden.

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Rückblick 2012
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Tätigkeitsbericht & Newsletter

Der jährlich erscheinende Tätigkeitsbericht gibt Auskunft über die gesamte Arbeit des gggfon im Jahr 2012.

Bericht hier downloaden.



Impressum:

gggfon – Gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus
Postfach 324
3000 Bern 22
031 333 33 40
melde@gggfon.ch
www.gggfon.ch

Bern, Juli 2013


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